Strukturen des Missbrauchs – Die verdrängte Schande

Die Denkmäler sind aufgestellt, in den Kirchen finden Lesungen und Performance statt, der noch vor 20 Jahren skandalisierte Kindesmissbrauch ist aufgearbeitet. Regeln zum Schutz der anbefohlenen Kinder wurden ebenso wie Missbrauchsbeauftragte aufgestellt. Es herrscht eine Stimmung, als wäre eine Zeitenwende eingetreten ‑ und doch haben die Täter nie aufgegeben Kindern – Jungen und Mädchen – nachzustellen. In den Umma, den muslimischen Gemeinden, gibt und gab es ohnehin nie Kindesmissbrauch, und sollte es ihn dort je gegeben haben, wird man ihn, sofern man nicht lebensmüde ist, beschweigen und erspart sich somit jede Aufarbeitung. Jedenfalls wird der Fonds sexueller Missbrauch abgewickelt, nicht weil alle Missbrauchsopfer eine kleine Unterstützung fanden, sondern weil haushaltstechnische Regelungen des Bundes weitere Hilfezahlungen verbieten.

Jedenfalls haben 20 Jahre Abweisung, Leugnung, Täterschutz, zögerliche Eingeständnisse, verstorbene Verantwortliche, Vergebungsbettelei und Schweigenötigung durch die Kirchen, die anfänglichen Hoffnungen von Überlebenden, die sich um runde wie eckige Tische mit Kirchenvertretern und täterloyalen Politikern zusammensetzten, um die Verbrechen aufzudecken und aufzuarbeiten, allen anfänglichen Eifer zu Sand zermahlen. Aus den bestellten, handverlesenen Betroffenenräten wie beim UBSKM oder in den Bistümern wurden zahnlose betroffenene Funktionäre, die eine politisch korrekte, brav gegenderte Tätersprache annahmen. Ein Phänomen, das in jeder Missbrauchskonstellation beobachtet werden kann, sobald Überlebende den ehernen Grundsatz: „Keine Täterkontakte“, ignorierten und um einer vermeintlich guten Sache willen kooperierten, wo Justiz und Politik Verantwortung und Verfolgung hätten übernehmen müssen. Die Überlebenden passen sich an die Täter an, heischen wie einst als missbrauchtes Kind nach ihrem Wohlwollen und beugen sich vor der institutionellen Macht der Täterorganisationen.

Zum inzwischen eingekehrten Alltag in den Kirchen gehören neben kreativem Firlefanz auch die Podiumsdiskussionen, die längst ritualisiert sind, weswegen auf ihnen die immergleichen Statements ausgetauscht werden. So jüngst am 13. Juni geschehen in der Evangelischen Stadtakademie in Nürnberg, wo man sich unter dem Motto von Detlef Zanders Buchtitel „Und Gott schaut weg?“ zum Gespräch über sexuellen Missbrauch in der Kirche traf (siehe Link). Schwerpunkt war die Missbrauchsstudie der EKD, die im Januar vorgestellt worden war. Als Dozenten wurden nachstehende Experten angekündigt: Helga Dill, Institut für Praxisforschung und Projektberatung, das die ForuM-Studie mit erarbeitet hat. Detlev Zander, Betroffenen-Sprecher im Beteiligungsforum Sexualisierte Gewalt der EKD. Elisabeth Hann von Weyhern, Regionalbischöfin im Kirchenkreis Nürnberg. Martina Frohmader, Fachstelle für den Umgang mit sexualisierter Gewalt in der ELKB (angefragt). Diesen vier Experten saßen weniger als zehn Zuhörer gegenüber. – Deutlicher lässt es sich kaum darstellen: Das Thema ist durch! Es interessiert niemanden mehr, wie sich die Kirche rausschwindelt und was die wenigen Überlebenden, die sich noch für die Missbrauchsopfer engagieren und exponieren, zu beklagen haben. Das Thema Kindesmissbrauch in der Kirche wurde zu feinem Sand zermahlen, den der Wind vergesslicher Leichtigkeit davonträgt. So geht Aufarbeitung, wenn man sie im wesentlichen den Tätern überlässt.

Doch es geht noch schlimmer, denn die Entwicklung in den Kirchen entspricht, so ziemlich exakt den gesellschaftlichen Strukturen zum Kindesmissbrauch. Empörung und Verdrängung gehen Hand in Hand, dazwischen ist wenig, außer ein paar aufgeschreckte Missbrauchsopfer, die sich in der irrigen Annahme äußern, man werde ihnen diesmal zuhören, um alsbald auf dem nächsten Podium wieder alleine zu sitzen. Oder wer macht Cohn Bendit heute noch Vorwürfe, der im Frühjahr1982 ganz dem Zeitgeist folgend im französischen Fernsehen damit prahlte, wie ihn ein fünfjähriges Mädchen verführt habe und wie grandios erotisch er es fand. 20 Jahre später wollte er davon nichts mehr wissen und bestritt jegliche pädophile Intention (siehe Link). Gut weitere 20 Jahre später wurde er mit dem Theodor-Heuss- Preis geehrt. Die Debatte über sein Geschwätz von vor 40 Jahren flammte kurz wieder auf. Doch der verbale Kinderschänder wurde geehrt und kein Hahn krähte. Das Tabu wurde enttabuisiert, um erneut – und zwar gründlicher als zuvor – tabuisiert zu werden. Nunmehr lautet es: Über diskutierten Missbrauch wird nicht erneut diskutiert! Ich habe zu diesem Fall verschiedentlich geblockt (siehe u.a. diesen Link).

Ich selbst war von Anfang 1956 bis Anfang 1961 als Sozialwaise im Waisenhaus der Inneren Mission Spengelhof in München-Freimann untergebracht. Dort widerfuhr mir selbst sexueller Missbrauch sowie sadistische Nachstellungen; zudem wurde ich zum Beobachter von Kindesmissbrauch durch Erzieherinnen – sogenannte Tanten. Einmal wurde ich einen langen Nachmittag von einem Bruder – so nannten wir die Erzieher – gefesselt, gequält und angefasst. Ich fürchtete um mein Leben. Gelegentlich sah ich Tante Bärbel zu, wie sie einen Jungen wusch. Er war sichtlich schon in der Pubertät, denn er hatte Schamhaare und sein Glied war erigiert. Meine beiden Brüder, die ebenfalls im Spengelhof waren, berichteten mir ähnliche Missbrauchsfälle. Meiner jüngeren Schwester, die im Mädchenheim in Schwabing untergebracht worden war, verbrühten die Tanten, als sie mal Halsschmerzen hatte, die Haut rund um ihren Hals mit einem zu heißen Kartoffelwickel. Die Wunde wurde nicht ärztlich versorgt, so dass sie mit einer hässlichen Narbe über den ganzen Halsansatz aufwuchs, die sie erst dreißigjährig entfernen lassen konnte.

Nachdem 2008, Jahrzehnte nach dem Missbrauchsgeschehen, meine PTBS ausbrach, versuchte ich immer wieder, andere Heimkinder zu finden, um mich über die Sexualverbrechen durch das Heimpersonal auszutauschen. Leider blieben meine gelegentlichen Aufrufe ohne Rückmeldung. Also schrieb ich Mitte Mai an den Evangelischen Waisenhausverein, der Träger des Spengelhofs ist:
„von 1956 bis 1961 lebte ich in Ihrem Waisenhaus in Freimann. Mir widerfuhr dort sadistische Gewalt durch Erzieher und Erzieherinnen und durch Personal. Zudem wurde ich Zeuge von sexuellem Missbrauch durch Erzieherinnen an anderen Buben. Aus diesem Grunde frage ich Sie, ob es eine entsprechende Kenntnis Ihrerseits zu diesem kriminellen Sachverhalt gibt? Falls ja, bitte ich Sie um weitere Information. Falls nein, warum nicht? Wurde Ihnen von ehemaligen Heimkindern derlei Sachverhalt gemeldet?“

Anfang Juni erhielt ich diese Antwort: „… wenn dann gibt es von den Ehemaligen nur noch Karteikarten. Andere Unterlagen, wie z.B. Aufzeichnungen oder wer zu dieser Zeit als Betreuer/Erzieher angestellt war existieren leider nicht mehr.
Ihre Anmerkung über sadistische Gewalt oder sexuellem Missbrauch durch Erzieher können wir nicht nachvollziehen, da wir von Ehemaligen, die nach Unterlagen fragten, immer das Gegenteil gehört haben.“

So sieht also nach einem Vierteljahrhundert in den Kirchen und ihren angegliederten Institutionen Aufarbeitung aus. Es gibt keine Unterlagen mehr, also auch keine Fälle von Missbrauch, und wer es wagt anderes zu sagen, dem wird mittelbar unterstellt Märchen zu erzählen, da das Schweigen der anderen Heimkinder die heile Welt bestätigt. Verantwortliches Handeln besteht also darin, alle möglichen Beweise zu vernichten und eine heile Welt zu behaupten. Derlei Verhalten kann man in allen gesellschaftlichen Bereichen beobachten und es geht bis in die kleinste gesellschaftliche Einheit – in die Familie, das Bemühen zu leugnen, zu vertuschen, Beweise zu vernichten und letztlich die Opfer dieser kriminellen Machenschaften abzuwerten und auszugrenzen, indem man ihnen ins Gesicht spuckt; denn nichts anderes macht man, sobald man das Leid eines Überlebenden verleugnet. Dabei ist dieses Leid immens. Kindesmissbrauch zerstört unwiederbringlich Existenzen. Es finden zwar die meisten Geschändeten soweit wieder zu sich, dass sie sich eine Existenz aufbauen können, jedoch sind es oft randständige Existenzen in prekären Berufen. So wurde ich, nachdem ich meine aus dem Missbrauch bedingte Drogensucht überwinden konnte, Künstler; gar einer, der von seinen Einnahmen leben konnte, aber die tiefe Verletzung meiner Seele, ihre buchstäbliche Zertrümmerung bleibt gleichwohl eine Wunde, die niemals mehr heilt. Ich schreibe doch nicht aus Jux und Tollerei mit 73 Jahren an einen alteingesessenen Evangelischen Waisenhausverein an und frage nach Leidensgenossen aus meiner Kindheit, wenn es da nicht um den hilflosen Versuch ginge, ein Stück meiner Seele zu heilen. Doch dann spuckt man mir ins Gesicht und lächelt „höflich“ dazu und meint: Sie sind der erste und einzige, der von solchen Schrecklichkeiten aus unserem Waisenhaus berichtet. Nein, ich bin und war keineswegs der einzige, der unter den Fittichen dieses Waisenhausvereins missbraucht wurde. Mit mir waren meine drei Geschwister dort und allesamt erlebten und beobachteten ähnliches.

Was dem Evangelischen Waisenhausverein fehlt, fehlt auch der Gesellschaft, nämlich der Respekt vor den überlebenden Opfern von Kindesmissbrauch. Am Beispiel der Familien mit Missbrauchsopfern lässt sich das gut ablesen. In den meisten Familien bleiben die Opfer, wenn sie das Tabu brechen und über das Verbrechen zu sprechen beginnen, allein. Sie werden ausgestoßen. Der Ruf der Familie gilt mehr, als der Ausschluss der Kinderschänder aus ihrem Verbund. Geschieht es dennoch, bleibt das Opfer als Ankläger gleichfalls außen vor. Denn hätte es geschwiegen, hätte die Familie nicht an diesem Makel zu „leiden“. Es hat sich durch seine Geschwätzigkeit selbst ins Abseits gestellt. Der Spengelhof war über fünf Jahre meine Familie, der Evangelische Waisenhausverein war gewissermaßen der Hüter dieser Familie, und die Familienehre gilt ihm mehr als Kindeswohl. So sah man großzügig über Missbrauchsfälle hinweg und vernichtete beherzt die Akten. So musste man sich auch nicht mit lästigen Aufarbeitungsritualen abgeben und mit belegter Stimme um Vergebung betteln. Schließlich zeugt es schon von besonderem Dünkel, wenn man einem ehemaligen Zögling, der von sein Missbrauchserleben im Kinderheim berichtet. die Tür weist, weil so etwas in den eigenen heiligen Mauern niemals vorgekommen war; während die geschehenen Verbrechen aus allen anderen Heimen landauf landab aufgedeckt wurden. Ja, damit ist der Evangelische Waisenhausverein der Leuchtturm der Lauterkeit.

Wer sich so gegen ein Missbrauchsopfer positioniert leuchtet freilich nur in seiner selbstgerechten Blase. Für alle anderen ist er eine windige Gestalt oder Institution, die sich selbst blamiert. Ja, Blamierte merken oft nicht, dass sie sich selbst beschämt haben. Dieser Prozess möglicher Selbsterhellung dauert lange. Viele alte Nazis haben ihre durch ihre eigene Schändlichkeit bedingte Schande ihrer Lebtag nicht erkannt, weshalb sich erst ihre Kinder und Enkel zu schämen begannen. Aber selbst davon waren es nur wenige. Die naheliegende Methode, sich von Altlasten zu befreien, ist für die meisten, die moralische Reinigung der Volks-, Gemeinschafts- oder Familienseele dem Tod zu überlassen. Zudem fehlt den derart indolenten und moralisch Verkommenen die grundlegende Eigenschaft zum Respekt sich selbst und den Opfern gegenüber.

Respekt bedeutet gleichermaßen Rücksicht und Umsicht. Eine respektvolle Person vermag ihr eigenes Verhalten zu reflektieren und deren Auswirkung auf ihre Mitwelt nachzuempfinden. Diese Eigenschaft scheint dem Evangelischen Waisenhausverein zu fehlen. Andererseits sind sie als theologisch geschulte Angestellte ihrer Kirche auch moralisch bewandert und gerüstet. Von daher wussten sie genau, was sie mit einer solchen zynischen und verlogenen Zurückweisung bewirken würden. Sie haben mir ins Gesicht gespuckt und damit ihre ganze klerikale Verachtung gezeigt. Ich bin für sie nichts wert, ein in ihren Augen moralisch Verkommener, der aus einer Laune heraus versuchte, die seit 1871 bestehende Institution ungerechtfertigt zu bezichtigen und in ein schlechtes Licht zu rücken. Der eigentliche Zweck dieser Respektlosigkeit ist, dass den Missbrauch überlebende Opfer des Spengelhofes ein weiteres mal zu beschädigen, es seiner Selbstachtung zu berauben und es hierdurch mundtot zu machen. Und ja, ich muss es an dieser Stelle deutlich sagen, ich fühle mich durch den Evangelischen Waisenhausverein ein weiteres Mal geschändet. Diese Missachtung hat mich tief getroffen. Das war wohl auch die Absicht, und sie ist gelungen. Nur ist der Waisenhausverein nicht der einzige Verdränger und Verleugner. Ich erwähnte es bereits, viele Gemeinschaften, insbesondere Familien sind die Horte solch schäbiger Charaktere, weswegen ich mich an dieser Stelle auch an meine von mir entsorgte Familie wende, da ich weiß, dass einige aus ihr dieses Blog verfolgen: Auch durch Euch fühle ich mich durch Eure Missachtung mir gegenüber ein weiteres Mal geschändet. Mag diese Schande auf Euch ebenso wie auf den Waisenhausverein zurückfallen!

Nachtrag

Mit diesem Blogartikel war die Auseinandersetzung mit meinem Traumaabschnitt Waisenhaus Spengelhof der Inneren Mission noch nicht vorüber. Am 23. Juni 2024 informierte ich den Evangelischen Waisenhausverein per E-Mail vom veröffentlichten Artikel. Bis dahin hatte ich keine Antwort des Waisenhausverein auf meine Beschwerde für seine rüde Reaktion erhalten, die mir indirekt unterstellte, ich würde die im Artikel beschriebenen Missbrauchsverbrechen fabulieren. Ich schrieb damals folgende Zeilen an den Verein:
Ihr Schreiben vom 4. 6. 2024 He/bu
Sehr geehrte Frau Buschbacher,
Ihre Antwort auf meine Anfrage vom 4. 6. 2024 hat mich seelisch schwer verletzt.
Über mein Blog Lotoskraft.com habe ich Ihnen indirekt geantwortet. Hier der Link:
Mit höflichem Gruß

Hierauf antwortete mir nach über einem Monat die 1. Vorsitzende des Vereins Pfarrerin i.R. Lesser-Wintges

12.07.2024

Sehr geehrter Herr Mala,
von der Geschäftsführung des Ev. Waisenhausvereins erhielt ich Ihre Nachrichten und antworte Ihnen nun in meiner Eigenschaft als 1. Vorsitzende des Vereins:
Es tut mir leid, dass Sie sich durch unser Schreiben vom 4. Juni 2024 seelisch schwer verletzt fühlen. Das war in keiner Weise unsere Absicht.
Beim Lesen Ihres Blogs „Lotoskraft“ habe ich Ahnung davon erhalten, was Sie in Ihrem Leben durch Familie aber auch, wie Sie schreiben, durch Mitarbeitende des Ev. Waisenhausvereins erlitten haben. Das ist mit nichts wieder aus der Welt zu schaffen. Da ist Ihnen großes Leid zugefügt worden.
Die damals tätigen Mitarbeitenden sind leider nicht mehr ausfindig zu machen, bzw. werden wohl auch schon verstorben sein. Sie stehen nicht mehr zu einem Gespräch zur Verfügung, um sich auch Ihnen gegenüber zu erklären bzw. zu entschuldigen.
Ich stehe Ihnen aber gerne für ein Gespräch zur Verfügung, ich möchte Ihnen zuhören.
Wenn das auch in Ihrem Sinne ist, können wir gerne telefonieren, uns aber auch an einem neutralen öffentlichen Ort, den Sie bitte wählen, treffen. Es bietet sich auch ein Spaziergang an – Sie entscheiden, was für Sie am besten ist.
Mit freundlichen Grüßen

Am 19.07.2024 antwortete ich:

Sehr geehrte Frau Lesser-Wintges,
vielen Dank für Ihre E-Mail. Ich werde am kommenden Montag mit meiner Traumatherapeutin darüber sprechen und mich dann erneut bei Ihnen melden.
Mit freundlichen Grüßen

Am 22.07.2024 beriet ich mich mit meiner Traumatherapeutin. Wir sprachen über verschiedene Aspekte insbesondere was so ein Gespräch mit mir machen würde, der ich in meiner Depersonalisationsstörung dazu neige, mich meinem Gesprächspartner anzupassen und dass ich mich hierdurch leicht retraumatisieren könnte.

Am 26.07.2024 sagte ich daher wie folgt ab:

Sehr geehrte Frau Lesser-Wintges,
nach reiflicher Überlegung und Rücksprache mit meiner Traumatherapeutin, schlage ich hiermit Ihr Angebot zu einer Aussprache aus.
Der Waisenhausverein ist längst ohne Waisen und Akten. Die Überlebenden konnten und können sich nicht so leicht von ihrer erlittenen Vergangenheit befreien. Allein darin gründet ein Umstand des Unverständnisses für Unbeteiligte wie Sie. Es darf auch nicht mein Anliegen sein, ein Verständnis zu stiften. Die Kluft bleibt so oder so unüberwindbar.
Ich danke Ihnen dennoch für Ihr ehrliches Angebot und für Ihren Versuch.

Ein Gedanke zu “Strukturen des Missbrauchs – Die verdrängte Schande

Hinterlasse einen Kommentar