Strukturen des Missbrauchs am Beispiel der Freibäder

Im Sommer drängt mich nichts in ein Freibad. Ich bade lieber in einem See oder Fluss, als dass ich ein Freibad aufsuchen würde. Ich mag die lauten Menschen nicht und mag auch ihre halbnackten Leiber nicht sehen. Freibäder sind für mich nur bei schlechtem Wetter offen. Doch mit der merkelschen Zuwanderung sind Freibäder insgesamt zu einer problematischen Örtlichkeit geworden. Gab es früher eine sexuelle Belästigung, gab es Bademeister, die den Übergriffigen aus dem Bad warfen. Doch das war selten. Ich hatte als Jugendlicher so etwas nie erlebt und höchst selten von einem solchen Fall gehört. Inzwischen sind sexuelle Belästigungen – sprich begrabschen, drücken, reiben, dazu verbale Erniedrigung an und von Mädchen ­‑ im Freibad alltäglich geworden.

Die Täter sind immer die gleichen: Muslimische Männer aus arabischen Ländern, die sich hier ins Bürgergeld geflüchtet haben. Fromme Männer, die Freitags in der Moschee vor den Frauen sitzen und die genau wissen, wie sich Frauen zu benehmen haben: nämlich nicht aufreizend bekleidet zu sein und durch ihre weiblichen Attribute, keinen Mann versuchen. Die Frauen in den Freibädern sind für sie hingegen allesamt Huren, weil man ihr Beinfleisch bis zum Schritt sieht, dazu ihre Figur, den Po, die Hüften, die Taille, den Busen, ihre unbedeckten Arme und ihre offenen Haare betrachten kann. So etwas ist haram und erlaubt dem braven Muslim, sich der Teufelei zu erwehren, indem er die Teufelin begrabscht, entkleidet, sich an ihr reibt, sie bespuckt und unter Wasser drückt und das ganze am besten zu viert oder zu sechst, damit der Teufel in der Weibsperson ganz sicher überwältigt wird und seine Lektion erhält.


Derlei Massenvergewaltigung hat einen Namen: „Taharrusch dschama’i“. Wobei der Begriff in sich ein Euphemismus ist, denn wörtlich übersetzt bedeutet er Gruppenbelästigung. Doch massive sexuelle Übergriffe inklusive Erniedrigung und Penetration durch Männergruppen haben nichts mehr mit Belästigung zu tun, sondern sind Vergewaltigung durch Banden. Die Bande wählt sich ein Opfer, kreist es wie eine Meute Hunde ein, auf dass es nicht mehr entkommen kann, und vergewaltigt es. Wobei nach meinen Verständnis die juristische Spezifikation von Vergewaltigung gleich Penetration hier nicht greift. Frauen und Mädchen geschieht Gewalt. Sie werden massiv umzingelt und bedrängt, so dass es für sie kein Entkommen mehr gibt, und sie werden sowohl verbal als auch handgreiflich erniedrigt. Sie haben Todesangst, und die sollen sie auch haben. Nur dann bricht ihr Widerstand und sie lassen das Unausweichliche über sich ergehen, fügen sich der Gewalt; was ihnen dann letztlich vor Gericht, wie in letzter Zeit häufiger geschehen, als stille Einwilligung unterstellt wird. Womit wir zurück in den fünfziger und sechziger Jahren wären, in denen derlei schändliche Auslegungen des Opferverhaltens zuletzt Gerichtsurteile prägten. Heute, 60, 70 Jahre später, ist dieses Zuletzt aufgehoben. Wieder wird vor Gericht der Vergewaltigten Mitschuld gegeben, weil sie sich während ihrer Vergewaltigung nicht heftig genug gewehrt hatte. Ein Grund, warum viele dieser Verbrechen gegen die sexueller Selbstbestimmung gar nicht mehr angezeigt werden. Zumal wo die Vergewaltiger meist noch am selben Tag aus der Haft entlassen werden und ihre Opfer erneut belästigen können.


Sexuelle Belästigung ist sexuelle Gewalt. Diese Verbrechen geschehen jeden Tag und werden gleichermaßen durch Männer wie Frauen begangen. Sexuelle Belästigung von Männern durch Frauen wird nur weit weniger angezeigt, da anzeigende Männer gemeinhin als Weicheier gelten. In jedem Fall haben landesweit sexuelle Belästigung durch Migranten zugenommen, insbesondere durch muslimische Einwanderer. Diese Qualität der Verbrechen zu benennen gilt allerdings als „nazi“, weswegen selten darüber berichtet wird. Es ist eine Form des Mokita: Das Schweigen über das, von dem jeder weiß, aber worüber niemand spricht. So wie über Kindesmissbrauch kaum gesprochen wird und noch weniger über Kindesmissbrauch durch Frauen. Es ist seit 2014 dem Beginn der Masseneinwanderung politisch inkorrekt, über Verbrechen durch Migranten zu sprechen, und hier noch peinlicher, die massive Zunahme der Sexualdelikte zu erwähnen. Diese verdorbene politische Korrektheit zeigte ihre Fratze erstmals in der Neujahrsnacht 2016, als eine Horde von Asylanten auf der Kölner Domplatte Frauen einkreiste, beraubte, sexuell belästigte und vergewaltigte. Über 600 Fälle kamen zur Anzeige. Die meisten Medien aber hielten sich zunächst an das Mokita und schwiegen über vier Tage, bis die Massenvergewaltigung im Internet als Thema viral wurde. Daraufhin gab es die üblichen Beschwichtigungen. Der damalige Missbrauchsbeauftrage der Bundesregierung Rörig etwa wiegelte ab: „Dabei findet sexuelle Gewalt real, täglich und überall in Deutschland statt. Immer schon. Begangen von Tätern aller Nationalitäten.“ (Link) Ich bloggte zu der Problematik: Links, Rechts, Opferschmähung, Täterverständnis und Mokita. Ähnlich relativierend äußerte sich im aktuellen Fall der Übergriffe in seinem Freibad der Bürgermeister von Gelnhausen Christian Litzinger (CDU): „Also es ist natürlich immer bei hohen Temperaturen, ja, da liegen auch die Gemüter manchmal blank, aber unser Personal ist entsprechend geschult. Wir werden noch weiter sensibilisieren. Was wir von städtischer Seite aus tun konnten: Wir haben jetzt zusätzlich die Stadtpolizei vor Ort, die regelmäßig Streife läuft, und ich hoffe jetzt, dass die entsprechenden Verantwortlichen dann auch, ja, zur Verantwortung gezogen werden.“

So kommt es, dass sich erst, wenn ein Fall überregional bekannt wird, auch das Rad der Floskeldreschmaschine des Mainstreams in Beziehung setzt. Der jüngste Fall einer Taharrusch dschama’i, über den bundesweit berichtet wurde, geschah in der letzten Juniwoche im Freibad in Gelnhausen; einer einstigen Reichsstadt im Südosten von Hessen. Fünf syrische Männer belästigten neun Mädchen im Alter zwischen elf und 16 Jahren im Strudel des Beckens sexuell, indem sie sie am ganzen Körper insbesondere in ihren Intimzonen begrabschten. Ein Teil der Mädchen beklagte sich beim Bademeister, wurde jedoch von diesem mit dem Hinweis: „Macht euch bemerkbar, lautstark bemerkbar, wenn wieder etwas ist“, wieder ins Wasser zurückgeschickt. Selbstverständlich war wieder „etwas“ und die Aufsicht rief die Polizei. Sie schnappte vier der Halunken. Die Kerle waren zwischen 18 und 29 Jahre alt. Nach dem fünften wurde gefahndet. Nach der Tataufnahme kamen alle wieder frei.

Der Fall Gelnhausen war ähnlich wie das Tatgeschehen von 2016 auf der Domplatte schon mehr als eine Woche her, bis es bundesweit bekannt wurde. Auch hier wirkte zunächst das Mokita. Die öffentliche Meinung fand keine Worte. Allenfalls wäre regional eine kleine Demo von Omas gegen Rechts angebracht gewesen, damit wieder Tagesordnung wird, was zuvor schon Ordnung war: Mokita. Alle wissen, dass muslimische Migranten Frauen begrabschen, doch man spricht nicht darüber. Jedermann weiß, dass sich Frauen in der Öffentlichkeit und öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mehr sicher fühlen und bei Dunkelheit nur ungern aus dem Haus gehen. Jede Frau weiß, dass polizeiliche und juristische Hilfe bei einfacher sexueller Belästigung aussichtslos ist. Wobei „einfache Belästigung“ verbale sexuell konnotierte Beleidigung, Bedrohung und auch kurzes begrabschen der Intimzonen umfasst. Derlei Geschehnis werden unter Vielfalt und Assimilationsschwierigkeiten verbucht. Bemerkenswert am Fall Gelnhausen ist zudem, dass die Aufregung über den Bruch des Mokitas weit beachtlicher war, als die über die Verbrechen selbst. Da wurden Stadträte, die nach Hintergründen der Verbrechen fragten, ganz selbstverständlich rechtsradikale Absichten und „Hass & Hetze“ unterstellt.


Das aber ist mit ein gewichtiges Problem bei der Bekämpfung von Kindesmissbrauch, dass sich seine klandestinen wie intrikaten Strukturen erst durch hintersinnige Überlegungen aufdecken lassen. Man muss in der Tat um fünf Ecken denken und darauf nochmals hinter jeder Ecke deren fünfte suchen. Jedenfalls ist es ein böses Erwachen, sobald man die Scheinheiligkeit der gutmeinenden „Kinderschützer“ erkennt, dass ihre politische Agenda nicht der Schutz von Minderjährigen vor Gewalt, Vernachlässigung und Missbrauch ist. Sie haben daran nur ein sekundäres Interesse, vorrangig ist ihre ideologisch-politische Absicht. Diese ist von Links bis Rechts verschieden, hat aber in allen Fällen nur wenig mit dem Kinderschutz zu tun. So waren und sind die Amtszeiten der Bundesbeauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs von Widersprüchen geprägt. Es ging und geht darum, zuerst dem politischen Mainstream, der die Regierung scheinbar trägt gerecht zu werden.

Als das Amt des Missbrauchsbeauftragten im März 2010 installiert wurde, war es die Absicht der ersten Missbrauchsbeauftragten Christine Bergmann, 1998 – 2002 Familienministerin, den Runden Tisch zu etablieren und die dort vertretenen Interessen zu moderieren, wobei ihr erstes Interesse nur vordergründig den Missbrauchsopfern galt. Ihr eigentliches Augenmerk lag darauf, am Ende die Kirchen und ihre Institutionen möglichst unbeschadet aus der Verantwortung für die von ihnen vertuschten Missbrauchsverbrechen zu entlassen.

Ihr folgte nach Abgabe der Abschlusserklärung des Runden Tisches im Dezember 2011 Johannes-Wilhelm Rörig. Seine Aufgabe verstand er in einer Vertiefung der Verständigung mit den Kirchen und die Etablierung von Kommissionen in verschieden Verbänden etwa dem Sportverband, die Richtlinien für den Schutz der betreuten Kinder und Jugendlichen erstellten und überwachten. Gleichzeitig kooperierte er mit der linksradikalen Amadeu-Antonio-Stiftung im Kampf gegen die Vereinnahmung des Themas Kindesmissbrauch durch rechte Kräfte.

Die aktuelle Missbrauchsbeauftragte Kerstin Claus waltet seit April 2022. Ihre Agenda weicht von der ihres Vorgängers kaum ab. Ihr geht es ebenfalls um ein moderates Verhältnis mit den Kirchen und anderen Verbänden, die Kinder und Jugendliche betreuen und trainieren. Das liegt auch in der Natur der Sache, denn aktuell von Missbrauch betroffene Kinder haben keine Lobby, sie sind ihren Tätern ausgeliefert. Umstände, sie vor diesen Übergriffen zu schützen respektive sie zu beenden, sind rar. Also bleibt im wesentlichen der Aktivismus, auf einer Metaebene mit den Verbänden Wachsamkeit zu simulieren. Gleichzeitig weitete sie ihre Fürsorge aus, indem sie der LSBTIQ-Bewegung auf der Internetseite des Missbrauchsbeauftragten ein Forum gibt.

Schließlich scheinen auf der anderen Seite rechte Akteure wie Vanessa Behrendt auf, die seit 2022 für die AfD den Kinderschutz im niedersächsischen Landtag vertritt. Sie ist eine wichtige Stimme der Vernunft, gerade in dieser Zeit, wo Akteure jenseits der „Brandmauer“ nach wie vor mit einer spießigen Vorstellung sexueller Befreiung aus den 70er Jahren agieren und in ihrem wahren Kern eben auch für Pädophile ein Recht auf freie „Sexualität“ anstreben.

Auch hält die Kinderschutzbeauftragte unvermindert an der Verschwörungstheorie vom satanischen, neudeutsch rituellen Missbrauch einiger „Psychotherapeuten“ fest. So setzte sie sich mit aktiv dafür ein, dass eine zugegeben fragwürdige Satire zu dem Unwesen dieser Therapeuten aus der ZDF-Mediathek genommen wurde. Ich bloggte dazu hier. Im übrigen ist diese Verschwörungstheorie vom rituellen Missbrauch ein rechtes Narrativ, das mit Claus von einer Grünen verteidigt wird.

Dieser kleine Aufriss zeigt, dass das Mokita zum Missbrauch weiter wirkt als über die häuslichen vier Wände hinaus. Es wirkt tief in die Gesellschaft und Mainstreammedien hinein, eben dadurch weil sexuelle Gewalt muslimischer Tätergruppen dem Schweigegebot ebenso unterworfen ist, wie die Kritik an ultrarechten Therapeuten, die die Fama des satanischen Missbrauchs weiterhin kolportieren und damit viele Klienten ein Missbrauchsgeschehen induzieren, durch dass sie letztlich eben traumatisiert werden, als seien sie tatsächlich missbraucht worden. Im Grunde werden so Missbrauchstäter unter dem Schirm einer wohlmeinenden öffentlichen Meinung so weit verschattet, dass sie in der Wahrnehmung in den Hintergrund rücken, während zugleich ihren Opfern ein weiteres Schweigegebot auferlegt wird und ihnen das erlittene Verbrechen trotz Beweise nicht wirklich geglaubt wird, sondern ihnen gar eine stillschweigende Einwilligung angedichtet wird. Gleichzeitig wird die allgegenwärtige Angst der Frauen vor Übergriffen aus Migrantengruppen als bösartige, „Vielfalt“ verleugnende Bornierteit abgekanzelt. Ja, derlei agieren basiert auf kognitiver Dissonanz. Man deutet Sexualdelikte so um, dass am Ende das Opfer erneut besudelt ist. So werden Missbrauchsopfer verhöhnt!

Vor diesem Hintergrund kann sich der Staat seine Missbrauchsbeauftragte schenken, so wie er sich inzwischen die finanzielle Hilfe von Missbrauchsopfern schenkt, indem er im März ein dreiviertel Jahr eher als beabsichtigt den Fonds Sexueller Missbrauch geschlossen hatte.


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