Das missachtete Geschlecht – Gedanken zum Tag der Geschlechter-Empathielücke

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Dass Männer, vor allem weiße, alte Männer, so wie ich, als Sinnbild toxischer Männlichkeit von Leuten, die sich für politisch links halten, verunglimpft werden, ist ein besonders hässlicher Auswuchs des aktuellen Feminismus. In der „links-alternativen“ taz verfasst Lalon Sander sporadisch eine Kolumne Namens „Dumme weiße Männer“. Unabhängig von dem Unsinn, den sie darunter subsumiert, ist dieser Kolumnentitel männerfeindlich, rassistisch und sexistisch. Wer ihn für satirisch hält, schleicht sich mit einem derzeit trendigen, gleichwohl feigen und dämlichen Argument aus seiner Verantwortung. Doch es ist ja auch trendig, auf Männer einzudreschen und auf die Jungen ebenso, die von ihren Lehrerinnen großteils vernachlässigt und somit auch verachtet werden.

Diesem Trend folgen Feministen, Männer und Frauen. Die Mehrheit der Gesellschaft folgt ihm jedoch eigentlich nicht. Freilich haben diese Trendsetter derzeit noch einen immensen Einfluss in Politik und Medien. Sie spalten damit als laute Minderheit die schweigende gesellschaftliche Mehrheit, und sie beeinflussen auch die Wahrnehmungen und Meinungen aller, sonst wären sie ja keine Trendsetter. Denn die Verachtung des Männlichen ist in der Gesellschaft ebenso oberflächlich verhaftet wie tief verborgen fundiert. Es sind misandrische Vorurteile und Stereotypen, die inzwischen als Selbstverständlichkeiten kolportiert werden und jedem Mann zeigen: Dein sozialer Kredit ist – weil du Mann bist – perdu. Und falls Sie das nicht wahr haben wollen, empfehle ich Ihnen, beispielsweise während eines normalen Fernsehabends darauf zu achten, wie oft in den gezeigten Filmen Frauen gegenüber Männer gewalttätig werden. Diese Szenen sind ebenso selbstverständlich wie der blöde Spruch aus weiblichen Mund: Männer sind Schweine. Weiterlesen