Wann zeigt der neue Berliner Senat Verantwortung für den Kindesmissbrauch, der in seinem Namen geschah?

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Erstaunlich wie die Zeit vergeht! Und noch erstaunlicher ist, wie sie dabei in manchen Dingen dennoch nur stillsteht und sich manches einfach nicht verändert. Dass der Psychologe Prof. Helmut Kentler in den 80er Jahren in Berlin ein Experiment am laufen hatte, bei dem er jugendliche Streuner in die Obhut von Päderasten gab, damit diese die Jungs sozialisierten, indem sie sie sexuell missbrauchten, und dass dies mit Hilfe des SPD geführten Berliner Senats geschah, war mir schon länger bekannt. Erstmals schrieb ich darüber im August 2013 im Karin-Jäckel-Forum. Danach wies ich alle Jahre wieder darauf hin, doch das Thema interessierte wohl niemanden wirklich. – Auch das ist eine spezielle Form strukturellen Missbrauchs, nämlich wegschauen, weghören und nur ja keine Verantwortung für die menschenverachtenden Taten irgendwelcher politischer Vorgänger übernehmen.

2013 zitierte ich bei Karin Jäckel aus einem Aufsatz von Susanne Baumstark bei „eigentümlich frei“, der leider nicht mehr online steht. Darum zitiere ich hier erneut:

Zu lesen ist dort außerdem über ein Idol der Pädophilenbewegung, Helmut Kentler, laut Wikipedia „Experte für Sexualerziehung“: „Kentler hatte zuvor in Berlin an einem mit stiller Duldung der SPD-Senatorin Reichel unternommenen Experiment teilgenommen, Trebegänger, also jugendliche Ausreißer, bei Päderasten unterzubringen. Obwohl dieser Versuch von allen Beteiligten als gelungen angesehen wurde, musste er abgebrochen werden, da man bei einem Bekanntwerden in der Öffentlichkeit einen Sturm der Entrüstung befürchtete.“ Gemeint ist die SPD-Senatorin von 1971 bis 1981 Ilse Reichel, später Reichel-Koß, bis heute von der SPD hoch verehrt und mehrfach ausgezeichnet.

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